Glassscherbenherz
Dezember 4, 2011 in Kurzgeschichten by Myri

Eine neue Kurzgeschichte von mir.
Glasscherbenherz
Ihr Blick trifft auf leere Augen. Sie sind dunkelgrün, wie immer. Doch tiefe Ringe die sie untermalen nehmen ihnen die Schönheit. Ein Tümpel.
Nichts weiter als ein leerer, seichter Tümpel. Einst waren sie voll Hoffnung, konnten die Aufmerksamkeit ihres Betrachters in sich reissen. Gewaltsam und dennoch sanft. Ein wunderschöner Zwang.
Das ist vorbei. Diese Augen werden niemanden mehr verführen. Diese Augen werden nur noch sehen. Blinde Sicht auf die Welt, die sie zerbrochen haben.
Scherben liegen auf dem Boden. Scherben eines Glasherz‘. Schimmernd in allen Farben des Regenbogens zieren sie Perlentränen. Sie sind auf den Boden gefallen und zersprungen in winzige Tropfen, funkelnde Kristalle. Wie kann etwas so schmerzlich schön sein?
Der Spiegel hat einen Sprung und zerreisst ihr Gesicht in zwei Persönlichkeiten. Die eine Seite ihrer Seele weint. Hat Angst. Angst vor dem was kommen wird.
Die Seite der Entschlossenheit reckt das Kinn empor. Das einst schöne Gesicht ist von Narben entstellt. Die Lippen zu einem dünnen Strich zusammengezogen.
Das da, ist sie nicht mehr. Sie ist nicht mehr ich. Sie ist jemand anderes.
Sie hat ein gebrochenes Glasscherbenherz.
Ihre Welt war einst ganz. Sie hat gelebt. Sie war ein Star. Jeder Mensch hat sie geliebt. Und sie fühlte sich, als gehöre ihr die Welt. Als wäre sie die Königin und nichts und niemand könnte sie aufhalten. Doch dann begann die Veränderung. Die Übernahme der Natur und die Verwandlung der Welt in ein Meer aus Beton und Beklemmung.
Ihr Blick trifft auf leere Augen. Sie sind dunkelgrün, wie immer. Doch tiefe Ringe die sie untermalen nehmen ihnen die Schönheit. Ein Tümpel.
Nichts weiter als ein leerer, seichter Tümpel. Einst waren sie voll Hoffnung, konnten die Aufmerksamkeit ihres Betrachters in sich reissen. Gewaltsam und dennoch sanft. Ein wunderschöner Zwang.
Das ist vorbei. Diese Augen werden niemanden mehr verführen. Diese Augen werden nur noch sehen. Blinde Sicht auf die Welt, die sie zerbrochen haben.
Sie wird ihnen diesen Triumph nicht gönnen! Sie wird ihnen nicht erlauben, dass sie sie töten, mit ihrer Technik, ihren Gerüchten und ihrer Seichtheit. Sie haben sie zu einem Roboter gemacht. Doch sie wird nicht warten, bis der Tod sie findet! Sie wird ihn zuerst finden!
Scherben liegen auf dem Boden. Scherben eines Glasherz‘. Schimmernd in allen Farben des Regenbogens zieren sie Perlentränen. Sie sind auf den Boden gefallen und zersprungen in winzige Tropfen, funkelnde Kristalle. Wie kann etwas so schmerzlich schön sein in einer grausamen Welt wie ihrer?
Ich bin wie jeder andere auf dieser Welt. Ein Mensch wie du und ich, mit einem Herz und einer Seele. Ich bin anders als ihr. Denn ich bin innerlich noch nicht tot. Mein Herz schlägt. Meine Seele sehnt sich…
Schattennekta ...
Ihr Blick trifft auf leere Augen. Sie sind dunkelgrün, wie immer. Doch tiefe Ringe die sie untermalen nehmen ihnen die Schönheit. Ein Tümpel.
Nichts weiter als ein leerer, seichter Tümpel. Einst waren sie voll Hoffnung, konnten die Aufmerksamkeit ihres Betrachters in sich reissen. Gewaltsam und dennoch sanft. Ein wunderschöner Zwang.
Das ist vorbei. Diese Augen werden niemanden mehr verführen. Diese Augen werden nur noch sehen. Blinde Sicht auf die Welt, die sie zerbrochen haben.
Scherben liegen auf dem Boden. Scherben eines Glasherz‘. Schimmernd in allen Farben des Regenbogens zieren sie Perlentränen. Sie sind auf den Boden gefallen und zersprungen in winzige Tropfen, funkelnde Kristalle. Wie kann etwas so schmerzlich schön sein?
Der Spiegel hat einen Sprung und zerreisst ihr Gesicht in zwei Persönlichkeiten. Die eine Seite ihrer Seele weint. Hat Angst. Angst vor dem was kommen wird.
Die Seite der Entschlossenheit reckt das Kinn empor. Das einst schöne Gesicht ist von Narben entstellt. Die Lippen zu einem dünnen Strich zusammengezogen.
Das da, ist sie nicht mehr. Sie ist nicht mehr ich. Sie ist jemand anderes.
Sie hat ein gebrochenes Glasscherbenherz.
Ihre Welt war einst ganz. Sie hat gelebt. Sie war ein Star. Jeder Mensch hat sie geliebt. Und sie fühlte sich, als gehöre ihr die Welt. Als wäre sie die Königin und nichts und niemand könnte sie aufhalten. Doch dann begann die Veränderung. Die Übernahme der Natur und die Verwandlung der Welt in ein Meer aus Beton und Beklemmung.
Ihr Blick trifft auf leere Augen. Sie sind dunkelgrün, wie immer. Doch tiefe Ringe die sie untermalen nehmen ihnen die Schönheit. Ein Tümpel.
Nichts weiter als ein leerer, seichter Tümpel. Einst waren sie voll Hoffnung, konnten die Aufmerksamkeit ihres Betrachters in sich reissen. Gewaltsam und dennoch sanft. Ein wunderschöner Zwang.
Das ist vorbei. Diese Augen werden niemanden mehr verführen. Diese Augen werden nur noch sehen. Blinde Sicht auf die Welt, die sie zerbrochen haben.
Sie wird ihnen diesen Triumph nicht gönnen! Sie wird ihnen nicht erlauben, dass sie sie töten, mit ihrer Technik, ihren Gerüchten und ihrer Seichtheit. Sie haben sie zu einem Roboter gemacht. Doch sie wird nicht warten, bis der Tod sie findet! Sie wird ihn zuerst finden!
Scherben liegen auf dem Boden. Scherben eines Glasherz‘. Schimmernd in allen Farben des Regenbogens zieren sie Perlentränen. Sie sind auf den Boden gefallen und zersprungen in winzige Tropfen, funkelnde Kristalle. Wie kann etwas so schmerzlich schön sein in einer grausamen Welt wie ihrer?
Ich bin wie jeder andere auf dieser Welt. Ein Mensch wie du und ich, mit einem Herz und einer Seele. Ich bin anders als ihr. Denn ich bin innerlich noch nicht tot. Mein Herz schlägt. Meine Seele sehnt sich…
Schattennekta ...
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2 Comments
Glassscherbenherz


finde deine Geschichte sehr schön,
es ist einfach das Leben ! ! !
Danke =)
Freut mich, dass es dir gefällt.